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Mangelware PS5: Mieten statt kaufen wird in Japan zum Trend

By SophiaJan 01,2026

In Japan haben PS5-Konsolenverleihe in den letzten Monaten einen unerwarteten Boom erlebt. Doch warum entscheiden sich Verbraucher für den temporären Zugang anstatt Sonys neueste Hardware zu besitzen? Dieser Trend resultiert aus mehreren Faktoren, darunter Preiserhöhungen, ein großes Spielerelease und strategische Zeitplanung einer japanischen Einzelhandelskette.

Seit Februar bietet die GEO Corporation – Japans Einzelhandelsnetzwerk mit Schwerpunkt auf Medienvermietung – wöchentliche PS5-Vermietungen ab 980 ¥ (~7$) an, mit Zweiwochenoptionen für 1.780 ¥ (~12,50$). Der Service hat sich als bemerkenswert erfolgreich erwiesen, wobei nahezu alle verfügbaren Konsolen an den teilnehmenden Standorten vermietet wurden.

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GEOs Yusuke Sakai erklärte gegenüber ITMedia, dass sinkende DVD/CD-Verleihumsätze – bedingt durch die Dominanz von Streaming – die Erkundung alternativer Services vorantrieb. Bis Sommer 2024, trotz der Behebung von Lieferengpässen, deuteten Gerüchte darauf hin, dass Sony aufgrund ungünstiger Wechselkurse die PS5-Preise erhöhen könnte.

Diese Befürchtungen materialisierten sich, als Sony die japanischen Preise um 13.000 ¥ (~90$) anhob und damit Frustration auslöste. Viele kritisierten, für alternde Hardware fast 80.000 ¥ (570$) zu zahlen, ohne entsprechende Upgrades zu erhalten.

"Wir sahen eine Chance", bemerkte Sakai. Die Nutzung der etablierten Verleihinfrastruktur und Refurbishment-Expertise von GEO half, die Kosten zu minimieren und ermöglichte wettbewerbsfähige Preise, die anderswo nicht verfügbar sind – frühere Vermietungen kosteten durchschnittlich 4.500–8.900 ¥ monatlich. Diese Zugänglichkeit hat wahrscheinlich die jüngsten Mietbooms befeuert.

Der Start am 28. Februar fiel zufällig mit Monster Hunter Wilds zusammen. Da Xbox auf dem inländischen Markt kämpft und PC-Anforderungen möglicherweise abschreckend sind, wurde PlayStation für viele Spieler zur einzigen Option – die nun erschwinglich zugänglich ist.

"Da wir Monster Hunter Wilds als Systemverkäufer erkannten, priorisierten wir den Zeitpunkt der Einführung", bemerkte Sakai.

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Sakai unterstrich GEOs langjährige Mission: erstklassige Unterhaltung zugänglich zu machen. Er verglich die heutigen 80.000 ¥ Konsolen mit 15–20.000 ¥ Heimvideos der 1980er Jahre und merkte an, dass GEO historisch gesehen Erschwinglichkeitslücken schloss.

Doch versteckte Kosten – Spielekäufe/-vermietungen, PlayStation Plus-Abonnements – könnten die anfänglichen Ersparnisse schmälern. Derzeit ist die Vermietung auf wöchentliche/zweiwöchentliche Konditionen beschränkt, Verlängerungen kosten 500 ¥ pro Tag.

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